Ein strafrechtlicher Vorwurf kann jeden treffen. Entscheidend ist, frühzeitig zu prüfen, was tatsächlich in der Ermittlungsakte steht und welche Verteidigungsstrategie zu Ihrer Situation passt.
Typische Vorwürfe im allgemeinen Strafrecht
- Körperverletzung und gefährliche Körperverletzung
- Diebstahl, Unterschlagung und Raubvorwürfe
- Betrug und Computerbetrug
- Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Bedrohung
- Urkunden- und Aussagedelikte
- Widerstand oder tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte
Der Akteninhalt ist entscheidend
Aus einer Vorladung oder Anhörung ergibt sich meist nur ein Ausschnitt des Vorwurfs. Die Ermittlungsakte kann Zeugenaussagen, Videos, Chats, Gutachten oder digitale Auswertungen enthalten. Erst nach deren Prüfung lässt sich beurteilen, ob eine Einlassung, das Aufzeigen von Widersprüchen oder ein anderes Vorgehen sinnvoll ist.
Mögliche Ziele der Verteidigung
Je nach Beweislage und Verfahrensstand kann es um eine Einstellung, eine sachgerechte Begrenzung des Vorwurfs, die Vorbereitung auf eine Hauptverhandlung oder einen Freispruch gehen. Auch mögliche Folgen für Beruf, Fahrerlaubnis, Aufenthalt oder Führungszeugnis müssen früh mitgedacht werden.
Was Sie jetzt tun sollten
Machen Sie zunächst keine Angaben zur Sache und bewahren Sie alle Schreiben vollständig auf. Notieren Sie Zustelldaten und Termine. Übermitteln Sie der Kanzlei das Aktenzeichen sowie die vorhandenen Unterlagen.
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